Ashwagandha

Ashwagandha: Herkunft, Formen und worauf du beim Kauf achten solltest

Ashwagandha zählt zu den bekanntesten Pflanzen der ayurvedischen Tradition und ist heute in vielen modernen Routinen zu finden. In diesem Ratgeber erfährst du, was Ashwagandha ist, welche Formen es gibt und worauf du beim Kauf achten solltest.

Was ist Ashwagandha?

Ashwagandha (botanisch Withania somnifera) ist ein Nachtschattengewächs, das vor allem in Indien und angrenzenden Regionen wächst. Im Deutschen wird die Pflanze auch „Schlafbeere“ oder „Indischer Ginseng“ genannt. Verwendet wird traditionell vor allem die Wurzel, die in der ayurvedischen Lehre seit Jahrhunderten eine Rolle spielt.

Welche Inhaltsstoffe stecken in Ashwagandha?

Charakteristisch für die Ashwagandha-Wurzel sind die sogenannten Withanolide – sekundäre Pflanzenstoffe, die häufig als Qualitätsmerkmal von Extrakten herangezogen werden. Hochwertige Präparate geben ihren Withanolid-Gehalt an.

Welche Formen gibt es?

  • Wurzelpulver – die klassische, unverarbeitete Form.
  • Wurzelextrakt – konzentriert und auf einen bestimmten Withanolid-Gehalt standardisiert.
  • Gummies oder Kapseln – praktisch dosiert und angenehm in der Einnahme.

Häufig kombinierte Nährstoffe

Ashwagandha wird oft mit weiteren Pflanzen oder Vitaminen kombiniert. Enthält ein Produkt zum Beispiel Vitamin B6, dürfen dazu folgende von der EFSA zugelassene Aussagen genannt werden:

  • Vitamin B6 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.
  • Vitamin B6 trägt zur normalen psychischen Funktion bei.
  • Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.
  • Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Worauf beim Kauf achten?

  • Angegebener Withanolid-Gehalt bzw. Extraktverhältnis
  • Verwendeter Pflanzenteil (idealerweise die Wurzel)
  • Vegane Rezeptur und transparente Zutatenliste

Häufige Fragen zu Ashwagandha

Wann nimmt man Ashwagandha ein?

Ein fester Zeitpunkt ist nicht vorgegeben. Viele integrieren Ashwagandha in ihre Abendroutine. Wichtiger als die Uhrzeit ist die regelmäßige Einnahme.

Pulver, Kapseln oder Gummies?

Das ist vor allem eine Frage der Vorliebe. Gummies und Kapseln sind exakt portioniert und geschmacklich angenehmer als reines Wurzelpulver.

Für wen ist Ashwagandha nicht geeignet?

In Schwangerschaft und Stillzeit sollte auf Ashwagandha verzichtet werden. Wenn du Medikamente einnimmst oder gesundheitliche Fragen hast, sprich die Einnahme vorab mit deinem Arzt oder deiner Ärztin ab.

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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die empfohlene tägliche Verzehrmenge sollte nicht überschritten werden.

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